DataHive als Ergänzung der ERP-Daten

Four steps to Teams success

DataHive als Ergänzung der ERP-Daten

Eines der wichtigsten Prinzipien, wenn es um die Digitalisierung von Prozessen, Systemen oder Services geht, ist das Prinzip des Single Point of Truth (bzw. -Source of Truth).
Dieses Prinzip sagt aus, dass die Pflege von geschäftsrelevanten Daten an genau einer Stelle erfolgen sollte, weil alles andere zu Schiefständen oder kompromittierten Daten führt:

Der wichtigste SPoT im Maschinenbau ist das ERP-System, weil an dieser Stelle alle Personal-, Fertigungs-, Kunden- und Bestandsdaten zusammenlaufen.
ERP-Systeme sind sehr gut im bewältigen dieser Aufgaben und trotz gewaltiger Kosten ihren Preis wert.
Dennoch gibt es natürlich Aufgaben, die andere Tools besser erfüllen können.
Zum Beispiel sind ERP-Systeme selten in der Lage auch gutes Dokumentenmanagement (DMS) zu leisten, weswegen diese über Schnittstellen in das bestehende System eingebunden werden.
ERP-Systeme sind ebenfalls nur sehr begrenzt zur komfortablen Pflege ihrer spezifischen Maschinen-, oder Steuerungsdaten in der Lage.
Sie wurden einfach nicht für diese Aufgabe geschaffen.
Natürlich ließe sich das alles selbst entwickeln, doch geht eine solche Eigenentwicklung oft mit enormen Kosten einher.
Aus diesem Grund wurde DataHive entwickelt.

DataHive als Datenquelle für andere Cloudanwendungen

DataHive ist eine einfache Produktdatenbank, die sich über eine REST-API ohne Schwierigkeiten an ein ERP-System anbinden lässt.
Die SSoT liegt also weiterhin beim ERP-System, obwohl die technischen Daten einer Maschine in DataHive gepflegt werden.
Die Datenstruktur ist sehr einfach gehalten, weswegen es mit derselben REST-API ebenfalls möglich ist, DataHive an weitere Systeme anzubinden.
Zum Beispiel sind immer mehr Maschinenbauer an eigenen Kundenportalen interessiert.
Ein solches Portal könnte einem Kunden z.B. Zugang zu seiner Dokumentation, einem Ticketsystem oder Ersatzteillisten verschaffen.
Doch natürlich benötigt auch das Kundenportal:

  • Informationen über den Kunden.
  • Informationen über die Standorte des Kunden.
  • Informationen über die Produkte (Maschinen, Steuerungen etc.) an diesen Standorten.
  • Informationen über die Fertigungslinien.
  • Informationen über die Aufträge.

Das sind alles Informationen, die DataHive verwalten kann.
Natürlich gibt es zahlreiche weitere Apps, die allesamt die Stammdaten von DataHive konsumieren könnten.
Stellen Sie sich z.B. vor, dass ein CRM-System alle Ihre Kundenkontakte verwalten soll. In einem solchen Fall müsste das CRM-System Zugang zu einer Liste aller Kunden haben.
Mit DataHive können Sie diesen Zugang schaffen.

Im Bild können Sie sehen, wie DataHive Ihre Stammdaten an alle möglichten Drittsysteme weiter gibt.
Dies verhindert, dass Sie z.B. Kundendaten in fünf verschiedenen Systemen unabhängig voneinander pflegen müssen.
Sie können in der Abbildung außerdem sehen, dass DataHive bereits in GroupHive integriert ist – einer Verwaltung für Ihre Microsoft 365 Gruppen.
Wenn Sie Microsoft 365 nutzen kann dies also ein weiterer Vorteil sein.

Make or buy

Wenn Sie eine Software benötigen ist eine häufig gestellte Frage, ob die Software gekauft werden kann oder entwickelt werden sollte.
Die Antwort ist oft komplex, jedoch gibt es einige Tendenzen:

  • Schnittstellen zwischen Systemen sind meist selbst zu entwickeln, weil sie zu individuell pro Unternehmen gehalten sind.
  • Software die intern verwendet wird, unterliegt nicht der Willkür externer Wünsche. Auch sie kann oft gekauft werden, wenn sie alles tut, was sie soll.
  • Software, die Sie an Ihre Kunden weitergeben, muss oft selbst entwickelt werden, denn Ihre Kunden werden ständig neue Wünsche äußern, denen sie mit einer gekauften Software nicht nachkommen können. Ein Kundenportal oder IoT Lösungen sind daher meistens besser in den eigenen Händen aufgehoben.

Selbst entwickeln ist jedoch oft mit großem Aufwand verbunden, denn vor allem der Mittelstand tut sich oft schwer, eigene Kompetenz im Bereich Softwareentwicklung aufzubauen.
Aus diesem Grund werden häufig externe Lieferanten mit Entwicklungen beauftragt, denen man jedoch erst einmal sein Vertrauen schenken muss.
Ein guter Weg, um diese externen Entwicklungen so klein wie möglich zu halten, ist es, auf Baukastenlösungen zu setzen.
Wenn Sie also z.B. eine Software für Ihre Kunden bauen möchten, versuchen Sie diese aus Modulen zusammen zu setzen, anstatt alles selbst zu entwickeln.
Viele Module sind bereits fertig und benötigen gar keine Entwicklung mehr.